Mittwoch, 5. Oktober 2016

Alles neu macht der Herbst

Auf dem Kofel
in Oberammergau
Ich  l i e b e  den Herbst. Zu keiner anderen Jahreszeit habe ich so ein intensives Gefühl des Neuanfangs. Das liegt wohl daran, dass nach einer Sommerpause alles wieder anfängt: die Uni, die Arbeit, der Alltag. Schon zu Schulzeiten habe ich mich auf den ersten Schultag gefreut. Am Vorabend bin ich immer mit einem Kribbeln ins Bett gegangen, beim Aufstehen war es noch dunkel - alles lief wieder in seinem gewohnten Gang. Meistens hat sich im Herbst auch noch mehr verändert, z. B. der Umzug vor zwei Jahren oder neue Freundschaften. Dieses Jahr gab es bisher noch keine großartigen Veränderungen, aber ich nutze die Semesterferien, um selbst ein wenig aufzuräumen und für Neues Platz zu schaffen. Dazu gehört für mich neben ein bisschen Reflexion über das bisherige Jahr und einem Ausblick darauf, was ich noch schaffen will, auch, dass ich mein Zimmer mal ordentlich ausmiste und Dinge erledige, die ich während des Semesters immer vor mich hergeschoben habe. In dieser Zeit kann ich besonders auf mich hören und mein Selbstbewusstsein stärken. 
So habe ich zum Beispiel ein neues Projekt in Angriff genommen: Ich möchte mehr und mehr nachhaltig einkaufen. Momentan kaufe ich meine Lebensmittel nur im Bioladen und sehr gerne auch bei OHNE ein. Ich kann ein verpackungsfreies Einkaufen nur jedem ans Herz legen, das geht auch schon im normalen Supermarkt! Nützliche Tipps geben Bea und Nadine.
Beim Firmenlauf B2RUN
Daneben plane und organisiere ich gerade sämtliche Alltagsangelegenheiten, damit das nächste Semester so stressfrei wie möglich verläuft. Das mache ich übrigens echt gern! Hier arbeite ich beispielsweise in einem Wochenplan ziemlich genau aus, wann ich was mache. Ich versuche, Uni, Arbeit, Sport und Freizeit so gut es geht unter einen Hut zu bringen. Das gibt mir Sicherheit: Ich fühle mich mit meiner Routine sehr wohl und habe nicht das Gefühl, irgendetwas vergessen zu haben. Zugegeben, dabei kann ich schon etwas kontrollliebend und perfektionistisch sein. 
Auf jeden Fall freue ich mich unheimlich auf das fünfte Semester. Neben einigen theologischen Vorlesungen bin ich besonders gespannt auf ein Seminar zum Thema Dialekt und Identität

Mit Theresa auf einer Feier
Ich möchte euch noch kurz von meiner Woche in Taizé berichten. Ende August bin ich mit vielen anderen jungen Erwachsenen in das französische Dorf gefahren und uns erwartete eine spannende Woche mit viel Diskussionsstoff und herzlichen Begegnungen. Taizé ist ein Ort mit einer besonderen Atmosphäre, in der ich mich richtig wohlgefühlt habe. Dort durfte ich viele liebe Menschen aus aller Welt kennenlernen und in unserer Kleingruppe sprachen miteinander wir über Themen, die uns am Herzen lagen. Besonders beeindruckt hat mich die friedliche Offenheit und die Freundlichkeit, mit der man in Taizé empfangen wird. Ich hoffe sehr, dass ich nächstes Jahr noch einmal hinfahren kann.

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