Mittwoch, 1. Juni 2016

Was mich gerade richtig glücklich macht



Ihr Lieben, ich habe viel zu lange nicht geschrieben! Mir geht es nach wie vor prächtig in der Landeshauptstadt und ich kann noch gar nicht fassen, dass ich voraussichtlich im nächsten Jahr  meinen Abschluss machen werde. Für die Zeit danach überlege ich, ein Jahr ins Ausland zu gehen, bevor ich den Master in Linguistik machen will. 

Zur Zeit kreisen meine Gedanken jedoch hauptsächlich um Uni, Arbeit, Sport und andere Veranstaltungen. In Germanistik habe ich zwei interessante Seminare gewählt, eines zum Thema "Das Bergmotiv in der Literatur", beim anderen geht es um Psycho- und Neurolinguistik. In Theologie habe ich dieses Semester vier Vorlesungen - Moraltheologie, Dogmatik, Philosophie und Altes Testament. Das Lernen für die Klausuren im Juli nimmt langsam mehr und mehr Zeit in Anspruch und eine Hausarbeit will auch noch geschrieben werden. 

Nebenbei arbeite ich noch als Werkstudentin 16h pro Woche, abends steht dann noch oft Sport auf dem Programm oder etwas anderes, z. B. Feiern, Gottesdienste, Flüchtlingsarbeit, Freunde, einkaufen, usw. Sport hat bei mir, zusammen mit gesunder Ernährung, mittlerweile einen großen Stellenwert bekommen. Seit ich vor gut einem Jahr im Sportverein angefangen habe, kann ich einfach nicht mehr ohne. Besonders angetan haben es mir Krafttraining, Laufen, Yoga, Faszientraining und manchmal Schwimmen oder Aquajoggen. Ich verschlinge sämtliche Literatur zu Sporternährung und Training, es macht mir wirklich sehr viel Spaß, mich damit zu beschäftigen. Man bekommt dadurch ein ganz neues Lebensgefühl, mit dem man absolut alles leichter bewältigen kann.

Ab und zu schaue ich auch mal zu Hause vorbei - häufig wegen Proben von Chor und Musikkapelle. Ich freue mich so, dass ich noch so nah an zu Hause wohne, damit ich dort auch sein kann, wenn ich gebraucht werde. Ein großer Dank geht hiermit an MeinFernbus und sämtliche Mitfahrgelegenheitsanbieter! Durch den Alltag begleitet mich seit Neuestem auch ein MacBook Air, was für mich eine riesengroße Erleichterung darstellt. Schnell, dünn, leicht - es macht echt Spaß, damit in den Vorlesungen, der Bibliothek oder unterwegs zu arbeiten. Meine Heimat und vor allem die Berge habe ich im letzten halben Jahr richtig lieben und schätzen gelernt. Vielleicht muss man erst länger weggehen, um zu erkennen, was man daheim hat.

In den Semesterferien von Februar bis Mitte April habe ich hauptsächlich an meiner Seminararbeit geschrieben. Diese hatte ein Thema, das tatsächlich interessanter war, als es klingt: "Aspekte der Lebensreform in der katholischen Kulturzeitschrift 'Hochland' (1903-1914)". Wenn ihr übrigens mehr übers Studium an sich lesen wollt, kann ich dazu gerne was erzählen! 

Über Ostern in ich mit drei Freunden zusammen in den Urlaub gefahren. Wir sind nach Madeira geflogen und haben dort eine Wanderung nach der nächsten unternommen. Das war manchmal echt anstrengend! Aber die Natur war so atemberaubend.

Im Zentrum von Funchal
Der Hafen Funchals
Unser Ausblick von der Ferienwohnung - grandios!
Unterwegs Richtung Curral das Freiras (Nonnental)
Über einen gesperrten Weg ins Nonnental ...



Levada-Wanderung (Levadas sind künstliche Wasserläufe)


In den Lava-Höhlen von São Vicente
Traditionelle Strohhäuser
Wanderung zum Adlerfelsen

Vom Pico do Arieiro zum Pico Ruivo






Nossa Senhora do Monte
Botanischer Garten


  


Wanderung zum östlichsten "Zipfel" der Insel

Einige Menschen sind mir hier richtig ans Herz gewachsen. Ende April war ich mit einem chaotischen aber liebenswürdigen Haufen in Reit im Winkl, dort haben wir oberhalb auf einer Hütte zusammen gekocht, gelacht und gesungen. Eine kleine Wanderung war auch dabei, es waren drei sehr schöne Tage.



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