Mittwoch, 12. November 2014

Ich war in Dresden

Weil ich ja nichts zu tun habe, bin ich in der letzen Oktoberwoche mit meiner Familie nach Dresden gefahren und habe schweren Herzens München ver- und die Uni sausen lassen müssen. Dieser Herbstferien-Urlaub war nämlich schon seit einem halben Jahr gebucht. Ich war auch übrigens noch nie im "Osten" (gut, einmal Berlin, aber davon hab ich nichts gesehen, außer das Olympia-Stadion). Deswegen hat dieser Ausflug gerade zum Jahrestag des Mauerfalls sehr gut gepasst, was ich später festgestellt habe.



Ich beginne mit der offiziellen Überschreitung der ehemaligen Grenze (oh hey, das war ja sogar heute). Hatte dabei schon ein etwas komisches Gefühl, weil der Mauerfall ja erst 25 Jahre zurückliegt und ich es mir trotzdem so schwer vorstellen kann, wie es war, hier zu leben. Ich habe am Sonntag sämtliche Dokus zum Jubiläum im Fernsehen verfolgt und mir ist aufgefallen, dass ich furchtbar gerne dabei gewesen wäre.


Wir haben unsere Fahrräder mitgenommen und sind täglich 20 km in die Stadt und wieder nach Hause geradelt. Das war zwar anstrengend, aber man erspart sich einfach dieses lästige Herumlaufen. Am Montag also sind wir in die Stadt gefahren und haben uns einfach mal umgeschaut. Der Himmel war so perfekt an dem Tag!





Sächsische Staatskanzlei



Staatliche Akademie der Bildenden Künste.
(Der Himmel!)


Die Frauenkirche. Sie gehört für mich zu den Schönsten der Welt. Sie sieht innen aus wie eine Oper! Und diese Farben: weiß, gold, blau, rosa. Kaum zu fassen, dass sie 1945 zerstört und erst nach der Wende wiederaufgebaut wurde.










Ich könnte den ganzen Tag in Museumsbuchläden verbringen.




Dienstagsprogramm: Wandern im Elbsandsteingebirge




Basteibrücke bei Rathen






Semperoper, as you may already know


Den halben Tag haben wir hier im Zwinger verbracht und uns die Museen angeschaut: Gemäldegalerie Alte Meister, Porzellansammlung und den Mathematisch-Physikalischen Salon. Es war unheimlich interessant und es hat sich sehr gelohnt!




Mittagsmahl im Einkaufscenter mit Erlebnis-Confiserie




Das Gebäude oben ist der längste Plattenbau Europas, auf der Allee unten radelten wir in die Neustadt.





#bildervonstreetart


#undinteressantenleuten


In diesem süßen Café im Vintage-Stil mit passender Musik und integriertem Flohmarkt waren wir nachmittags essen.







Später bin ich noch zur Uni geradelt. Ich hatte ja keine Ahnung, ob ich da ohne Ausweis überhaupt reinkomme, haha. Zum Glück ging das ohne, denn die Bibliothek ist echt ein Traum. Sie erstreckt sich über drei Stockwerke und bietet wirklich eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Da bekomme ich gleich wieder Lust auf Uni.


Bevor wir nach Hause gefahren sind, haben wir noch kurz Schloss Moritzburg besucht. Dort wurde "Drei Nüsse für Aschenbrödel" gedreht, dementsprechend galt unser Interesse vorwiegend der Treppe mit dem Schuh. Aus der Luft sieht das Schloss übrigens noch viel besser aus. Ich liebe diese lange Allee und die Symmetrie des Schlosses.




P. S.: Mir hat er nicht gepasst.

1 Kommentar :

  1. Danke für die Eindrücke und die wirklich tollen Bilder! (Der Himmel!)

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