Donnerstag, 16. Oktober 2014

Semesterstart


 Hellooo! Seit mehr als zwei Wochen wohne ich jetzt schon in München. Ich fühle mich total wohl hier, so als hätte ich nie woanders gewohnt.
Bis zum Vorlesungsbeginn haben wir noch eingekauft, ich bin mit dem Fahrrad den Englischen Garten abgefahren und wir waren auf einem Nachtflohmarkt.


Am Montag ging's dann endlich los! Ich fahre mit dem Fahrrad zur Uni, sind nur zwei Kilometer und die U-Bahn benutze ich also fast nie - die 140€ fürs Semesterticket lohnen sich dann eh nicht (und: jaaa, auch im Winter fahre ich Fahrrad!). Dieser Uni-Weg ist sowieso viel schöner: Vorbei am Jakobsplatz, Marienplatz, Residenztheater und Odeonsplatz und dann die lange Gerade der Ludwigstraße. Dank den Fahrradwegen ist das echt ein Traum im Vergleich zu zu Hause.
Meine Fachschaft hat ein klasse Ersti-Frühstück veranstaltet, das war sehr unterhaltsam und lecker (es gab Waffeln!!!). Danach hatte ich keine Veranstaltungen mehr, weil bei mir alle erst am Dienstag starteten. Deshalb sind wir Burgeressen gegangen. Trotzdem gab es noch viel zu tun: Semestermarke für den Hochschulsport besorgen, im IT-Zentrum anmelden, Wohnsitz anmelden, und und und.

Am nächsten Tag hatte ich dann die erste Vorlesung um acht Uhr (Gott sei Dank gibt es das c. t., das kommt mir sehr entgegen!) "Einleitung in das Alte Testament". Danach "Einführung in die Geschichte des antiken Christentums", Pause, und um 16 Uhr das Seminar "Einführung in die germanistische Linguistik". Das hört sich alles sehr komplex an und das ist es auch. Man wird als "Ersti" regelrecht erschlagen von den vielen Fachbegriffen, Informationen und Veranstaltungen, auch wenn man sich - wie ich - schon Monate vorher darauf gefreut und ein bisschen vorbereitet hat. Abends war dann die Begrüßung für die Studierenden der Katholisch-Theologischen Fakultät und Stockwerkssitzung im Wohnheim. Bei der Begrüßung hat man die Fachschaft und Kommilitonen näher kennengelernt, das war richtig gut. Man lernt so viele Menschen kennen und es ist leider quasi unmöglich, sich alle mit Namen, Studiengang und Hintergrund zu merken. Aber einige sieht man ja dann regelmäßig im Seminar, in der Vorlesung oder beim Mittagessen wieder. 
Mittwochabend war der Semestereröffnungsgottesdienst, später sind wir noch in's Café Munich.



Am Tag drauf war die offizielle Erstsemesterbegrüßung im Lichthof, danach bin ich mit einem Freund in den Englischen Garten und wir haben uns die Surfer am Eisbach angeschaut. Da war so schönes Wetter! Um zehn hab ich mich dann mit Freunden getroffen und wir sind zur Uni-Party der TU, das war sehr lustig und ich hab auch ein paar aus meinem Heimatort wiedergesehen. Am nächsten Morgen hab ich mich dann für die Vorlesung um zehn entschieden ... hahahahaja.


 Den Samstag und Sonntag wollte ich eigentlich produktiver verbringen. Ähm, ja. Also waren wir am Samstag bei einer Privatparty des Bürgermeisters für die 18-Jährigen im Rathaus. Ohne Einladung haha. Die Bilder sprechen für sich.
Am Sonntagabend war schließlich der KHG-Gottesdienst, der war wirklich sehr schön, anschließend gab's auch noch Essen.


Momentan bin ich immer noch beschäftigt mit Bücher kaufen, Haushalt managen, Vorlesungen besuchen, mein Leben auf die Reihe kriegen ... zum Lernen bin ich noch fast nicht gekommen. Jetzt versteh ich leider auch, warum alle immer in der Nacht lernen müssen. Es ist auch so viel los hier! Heute war das Weißwurst-Frühstück der Theologischen Fakultät, in der Ersti-Tasche sind Freikarten für's Residenztheater und das Lyrikkabinett, nächste Woche hält Harald Lesch einen Vortrag, das Uni-Kino hat ein tolles Programm, abends auch noch Stammtische und Unipartys, am Samstag die lange Nacht der Museen (auf Wiedersehen, Studium!). 
Das wird schon mit der Zeit. Ist auch erst zweite Woche.
Bis dann!

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