Sonntag, 9. Dezember 2012

Aufrufezeichen

Photobucket

Photobucket

Photobucket

Photobucket

Photobucket

Photobucket

Photobucket 
Photobucket
Photobucket
Photobucket




Dieses Jahr sind wir bereits zum dritten Mal nach Freising zu Jugendkorbinian gefahren. Viel Zeit zum Ausruhen und Schlafen hatten wir definitiv nicht. Der Gottesdienst, Nachtimpuls und die Vesper waren gut vorbereitet und schön gestaltet. Ein besonderes Erlebnis war dieses Jahr ein "Gebärdensprache-Kurs", dort lernten wir das "Korbilied" mit Händen zu singen. Auch der Markt der Möglichkeiten bot sämtliche Informationen aus aller Welt, viel Interessantes und Lustiges zu bestaunen. Das gute Essen nicht zu vergessen!
Einziger negativer Kritikpunkt war dieses Jahr die Musik am Samstagabend. Sie war meiner Meinung nach zu weltlich und hat nicht zu einer religiösen Veranstaltung gepasst. Es liegt nahe, dass viele Jugendliche nur wegen diesem Abend mitfahren. Das ist eigentlich schade. Man sollte zeigen, dass man mit Jesus genauso abfeiern kann, wie es z. B. Good Weather Forecast oder Hillsong United vormachen. Christsein ist cool, es ist cool, das Gute zu feiern, die Liebe zu feiern.
 Und das muss nicht "langweilig und alt" sein. Texte über Liebesprobleme oder Alkohol und Hangover gehören für mich zu "weltlichen" Partys. Bei Jesus gibt es keine Probleme mehr, denn er vergibt und erlöst. Ist das kein Grund zum Feiern?  
In der SZ stehen am Sonntagabend die Forderungen der Jugendlichen, die sie an die Kirche richten. Mir selbst war in diesen zwei Tagen nicht bewusst, dass diese Wünsche viele so stark beschäftigten.

"Nämlich, dass "Pfarrer heiraten und Kinder bekommen sollen", dass sich die Kirche ändern muss, weil sie "zu dogmatisch und zu streng ist", dass der Zölibat aufgehoben werden soll und vor allem "Frauen als Priester" und "Frauen in der Kirche", die dann auch etwas zu sagen haben."


Gewagte Sätze, finde ich. Ich denke, dass man in erster Linie vor allem selbst für sein Glaubensleben verantwortlich ist. Ob man das Gotteshaus rosa anstreicht oder die Bibel in eine Jugendsprache übersetzt, trägt noch lange nichts dazu bei, dass sich auch mit dem Herzen an den Glauben hingezogen fühlt. Man kann die Kirche so modern wie möglich gestalten, der Kernpunkt unserer Religion, nämlich die Liebe und damit auch Gott, hängt von der Auseinandersetzung des Einzelnen damit ab. Wer sich damit nicht identifizieren kann, der muss ja schließlich auch nicht mitmachen. Sicher muss man sich (vor allem) an die Jugendlichen wenden und ihnen anbieten, mit Gott zu leben. Aber es ist nur ein Angebot. Und das muss in einem vernünftigen Rahmen bleiben. Die Kirche hat bestimmt ihren Sinn und ihren geschichtlichen Hintergrund, warum sie so und nicht anders ist. Zum Zölibat und Frauen in der Kirche kann ich nur sagen, dass ich mich selbst bisher zu wenig damit auseinandergesetzt habe und mir noch nicht bewusst bin, welche Folgen das hätte und auf welcher Seite eigentlich ich stehe. Aber ich bemühe mich, beide Seiten verstehen zu lernen.
Was ich gerade nur weiß: Ich freue mich definitiv schon wieder auf's nächste Korbi!



"Unsere Lebensweise ist nicht zukunftsfähig. Wir brauchen eine andere Lebensweise und eine andere Vorstellung von materiellem Wert. Sonst wird dieser Planet nicht überleben können." - Kardinal Marx

create a gif

1 Kommentar :