Dienstag, 7. Februar 2012

Die Ungeduld des Wartens

Nun sitz' ich hier,
und fühl' mich wie ein wütender Stier,
mit einem fleischroten Tuch vor der Nase,
während ich wütend meine Nüstern aufblase.
Ich kann meinen Zorn nicht zügeln, nicht lenken,
ich will mich nicht mehr nur auf's Zuhör'n beschränken.
Die Worte drängen 'raus aus meinem Mund,
Ich möchte toben, wüten aus gutem Grund.
Der Grund ist mir nicht unbekannt, keinesfalls,
er steigt hoch von meinem Bauch durch meinen Hals
bis hin zu meinem Kopf,
es reißt mir sprichwörtlich die Haare vom Schopf!
Und der Grund hat seine Ursach' auch,
ich halte es hier nicht mehr aus!
Ich muss so schnell wie möglich weg von hier,
verfolge den Zeiger voller Gier,
doch all das führt zu nichts muss ich einsehen,
ich muss warten bis zum nach Hause gehen,
bis die restlichen Minuten verstrichen sind,
doch bis dahin bin ich vermutlich vor Hass schon blind.

Erlösung!


© Theresa und Vroni 2012

Kommentare :

  1. Wunderschönes Gedicht <3


    Allerliebste Grüße
    Ina :*

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  2. tolles gedicht und schönes blogdesign! :)

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  3. Schönes Gedicht! :) Liebe Grüße.

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